Markertraining – dein Trainings-Plus für Pferd und Mensch
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Die Bedeutung des Signalbilds

Signalbild reloaded

Um DC beim Training keine Schwimmflügel umbinden zu müssen, weichen wir mit unserem Slalom auf festen Boden aus Verbundstein aus. Aber.

Die Pylonen stehen wie immer – fünf bis sechs in einer Reihe, in der letzten Pylone steckt das Everst-hoch-verstärkte Nasentarget. Wir halten vor der Reihe, DC spielt „Schönstes Pony der Welt“ und bekommt zum Dank das Signal für den Slalom. Aber.

Verwirrt macht sie die erste Pylone zum Nasentarget. Schaut mich an. Denkt kurz darüber nach, die 2. Pylone zum Nasentarget zu machen, entscheidet sich um, bleibt bei der ersten stehen und hält das Näschen dran. Der Weg ist kürzer 😉

Was ist passiert? Warum ist das Biegepony „kaputt“?

Die Antwort ist einfach – es haben sich allzuviele Parameter ihres Signalbilds „Slalom laufen“ verändert. Mit dem neuen Ort haben wir eine andere Himmelsrichtung, einen anderen Untergrund, andere Störgeräusche, einen komplett anderen optischen Eindruck. Kurz gesagt: da stehen zwar die bekannten Pylonen, aber es ist nicht DCs Slalom. Also läuft sie ihn nicht. Es fehlt uns noch eine ausreichende Generalisierung.

Nun denn, machen wir uns daran, der Generalisierung ein weiteres Puzzleteil hinzuzufügen und üben den Slalom im Schnelldurchlauf unter den aktuellen Bedingungen. Das geht ratzfatz.

Und weil gerade Abenteuerwetter ist, beginnen wir auch gleich damit, den Slalom zu traben wie wir es später im Agility Parcours machen werden.

War unterm Strich doch gut, dass uns das neue Signalbild aus der alten Routine gerissen hat, oder?

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