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Inhalieren

Wenn „mach mal eben“ ins Auge geht

Das Tier muss inhalieren

Unsere Tierärztin verordnete uns einen Ultraschallvernebler, als es in einem der vergangenen Sommer seeehr trocken und staubig wurde, und DC Probleme mit der Atmung bekam.

Gerät gekauft (beim Preis geschluckt…), Handbuch gelesen, Apparat aufgestellt und die Lütte gefragt:

„DC, kannst du deine Nase in die Maske stecken?“

„Ja, kann ich.“

„DC, kannst du die Maske am Kopf tragen?“

„Ja, kann ich.“

„DC, kannst du die Maske am Kopf tragen, wenn wir am Anbinder stehen und der Schlauch an der Maske fest ist?“

„Ja, kann ich.“

„DC, kannst du das Equipment tragen, wenn der Apparat läuft und Geräusche macht?“

„Ja, kann ich.“

„DC, kannst du das Equipment tragen, wenn Nebel in die Maske geleitet wird?“

Das war der Moment, in dem sie erst eine Weile „Ja, kann ich,“ sagen konnte, um es sich dann schlagartig anders zu überlegen. Siehe Video. Ich hätte heulen können.

Nun, wir haben also einen Reset gemacht und das Inhalieren in einem anderen Setting komplett neu aufgebaut. Die Maske ist jetzt nicht mehr, wie vorgeschrieben, am Pferdekopf befestigt, sondern am Anbinder. Mittlerweile inhaliert DC in Freiarbeit mit kurzen Unterbrechungen zum Füttern nach dem Dankeschön-Click bis zu 25 Minuten.