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Skorri lernt Hüfttarget

Sonderausstattung: Einparkhilfe

Sonderausstattung: Einparkhilfe

Skorri lernt das HüfttargetNachdem keiner der gängigen Wege dazu geführt hat, Islandbub Skorri das Hüfttarget plausibel zu machen, hat uns nun eine gemodelte Gewichtsverlagerung weitergeholfen. Schließlich gibt es unzählige Trainingswege für jedes Verhalten, und es bleibt dem eigenen Einfallsreichtum überlassen, einen der Wege zu finden, bei dem es im Pferdehirn „click“ macht.Worin bestand dabei die Schwierigkeit? In erster Linie darin, dass Skorri fast zwei Dekaden Trainingsgeschichte auf „vor dem Menschen weichen“ hat. Das Konzept, bewusst und in voller Absicht auf den Menschen zuzugehen, schien ihm sehr befremdlich. Das gab uns eine interessante Nuss zu knacken. Übers Shapen ging es nicht voran. Darüber, das neue vor das alte Signal zu setzen (braucht beim Hüfttarget zwei Personen) ebenso wenig. Mitunter lohnt es sich, einen Augenblick länger über Alternativen nachzudenken.Wie wäre es also mit Modeln? Als geübter Balance-Pad-Genießer hatte Skorri keine Probleme damit, sich von mir die Hinterhand verschaukeln zu lassen. Dadurch ergab sich der ersehnte Ansatzpunkt, eine Gewichtsverlagerung in Richtung des Trainers zu verstärken. Click! und Zauberkeks als besonderes Dankeschön. Nun sind wir soweit, der Jung macht mit dem Heck den entscheidenden Schritt auf mich zu. Von 0 auf 90 innerhalb einer Trainingseinheit. Die restlichen 10% widmen wir dem Festigen und Finetuning.

Gepostet von Plus-R Pferdetraining Regine Witten am Freitag, 27. Dezember 2019

Skorri lernt das Hüfttarget

Nachdem keiner der gängigen Wege dazu geführt hat, Islandbub Skorri das Hüfttarget plausibel zu machen, hat uns nun eine gemodelte Gewichtsverlagerung weitergeholfen. Schließlich gibt es unzählige Trainingswege für jedes Verhalten, und es bleibt dem eigenen Einfallsreichtum überlassen, einen der Wege zu finden, bei dem es im Pferdehirn „click“ macht.

Worin bestand dabei die Schwierigkeit? In erster Linie darin, dass Skorri fast zwei Dekaden Trainingsgeschichte auf „vor dem Menschen weichen“ hat. Das Konzept, bewusst und in voller Absicht auf den Menschen zuzugehen, schien ihm sehr befremdlich. Das gab uns eine interessante Nuss zu knacken.

Übers Shapen ging es nicht voran. Darüber, das neue vor das alte Signal zu setzen (braucht beim Hüfttarget zwei Personen) ebenso wenig. Mitunter lohnt es sich, einen Augenblick länger über Alternativen nachzudenken.

Wie wäre es also mit Modeln? Als geübter Balance-Pad-Genießer hatte Skorri keine Probleme damit, sich von mir die Hinterhand verschaukeln zu lassen. Dadurch ergab sich der ersehnte Ansatzpunkt, eine Gewichtsverlagerung in Richtung des Trainers zu verstärken.

Nun sind wir soweit, der Jung macht mit dem Heck den entscheidenden Schritt auf mich zu. Click! und Zauberkeks als besonderes Dankeschön.

Making of: Mützenklau

Making of: Mützenklau

Making of: Mützenklau

Vom Nasentarget zum DiebesgutAls ich mich entschied, einen kleinen Weihnachtsjux zu trainieren, ahnte ich schon, dass das Vorhaben nicht in fünf Minuten über die Bühne gehen würde. Um das Pony nicht zum Festtagsschmuckständer zu machen, hatte ich mir überlegt, ein Verhalten zu trainieren, bei dem das Zweibein der Dekotragende ist.Der Videoclip zeigt die wichtigsten Stationen, einer Stute mit bombenfestem Nasentarget und einer Abneigung gegen mündliches Erkunden unbekannter Gegenstände zu erklären, mir die Zipfelmütze vom Kopf zu klauen.Im Videoschnitt zu kurz gekommen sind die Szenen, in denen DC endlich soweit war, in die Mütze zu beißen und daran zu ziehen, und sich erschrocken hat, weil sie unvermutet von der aus ihrem Mäulchen baumelnden Mütze „verfolgt“ wurde. Nun ja. So beinhaltete unser Training zusätzlich noch eine Entgruselungskomponente. Hätte die Mütze Geräusche gemacht, hätten wir einen Sonderbeitrag zur Steigerwald.T Silvesterchallenge gehabt 🙂

Gepostet von Plus-R Pferdetraining Regine Witten am Donnerstag, 26. Dezember 2019

Vom Nasentarget zum Diebesgut

Als ich mich entschied, einen kleinen Weihnachtsjux zu trainieren, ahnte ich schon, dass das Vorhaben nicht in fünf Minuten über die Bühne gehen würde. Um das Pony nicht zum Festtagsschmuckständer zu machen, hatte ich mir überlegt, ein Verhalten zu trainieren, bei dem das Zweibein der Dekotragende ist.

Der Videoclip zeigt die wichtigsten Stationen, einer Stute mit bombenfestem Nasentarget und einer Abneigung gegen mündliches Erkunden unbekannter Gegenstände zu erklären, mir die Zipfelmütze vom Kopf zu klauen.

Im Videoschnitt zu kurz gekommen sind die Szenen, in denen DC endlich soweit war, in die Mütze zu beißen und daran zu ziehen, und sich erschrocken hat, weil sie unvermutet von der aus ihrem Mäulchen baumelnden Mütze „verfolgt“ wurde. Nun ja. So beinhaltete unser Training zusätzlich noch eine Entgruselungskomponente. Hätte die Mütze Geräusche gemacht, hätten wir einen Sonderbeitrag zur Steigerwald.T Silvesterchallenge gehabt 🙂

Slalom Schritt für Schritt

Making of: Biegepony

Ist doch nicht so schwer. Oder?

DC soll lernen, einen Slalom zu absolvieren. Eigenständig, ohne bewusstes oder unbewusstes körpersprachliches Vorsagen vom Zweibein. Es führen viele, viele Wege zum Ziel. Wir haben uns für Weg Nr. 186 entschieden.

Teil 1 – Geh weg von mir

Damit DC einen Slalom allein laufen kann, muss sie zunächst einmal lernen, überhaupt irgendwo hinzugehen, ohne dass ich mitkomme. Das regeln wir über ein Nasentarget. Wie das funktioniert, ist auch eine spannende Geschichte, die aber ein andermal erzählt wird.

Slalom lernen - der Beginn
Slalom lernen – der Beginn

Teil 2 – die Hütchen kommen ins Spiel

DC kann nun also auf Signal von mir weg zu ihrem Nasentarget gehen. Wir stellen zwei Pylonen in Form einer versetzten Gasse auf, die so breit ist, dass DC nicht in Versuchung kommt, die neuen Pylonen zum Nasentarget zu machen und sich den Weg abzukürzen. Ihr wisst ja, bei Isländern ist BluTech Energiespartechnik Teil der Grundausstattung.

Teil 3 – es wird enger

Behutsam verjüngt sich die Gasse, im Idealfall so feinfühlig, dass DC gar nicht merkt, wie eng es wird. Die Hütchen wandern um ein bis zwei Fingerbreiten nach innen.

Slalom Schritt für Schritt
Slalom Schritt für Schritt

Teil 4 – die Hütchen kriegen Junge

Ein weiteres Hütchen kommt dazu. Ich stelle den Konus frohen Mutes mit ein bisschen Abstand auf – und verkalkuliere mich. DC kommt „durch den Tüdel“ und läuft außen an allen Pylonen vorbei. Zurück auf Null, Nachdenken, Plan ändern, Plan umsetzen oder kurz: Think. Plan. Do.

Es gäbe mehrere Möglichkeiten, die Aufgabe zu lösen. Ich entscheide mich, die Gasse vorübergehend wieder breiter zu stecken und bei der Hütchenzahl zu bleiben. DC dankt und geht wieder zuverlässig zu ihrem Target.

Teil 5 – Goto 3 and continue

Um Fingerbreite… genau. Bis alle in einer Reihe stehen. So der aktuelle Stand.
Das nächste Hütchen wartet schon auf seinen Einsatz. Und das nächste. Und das nächste…

Dísa lernt Slalom
Dísa lernt Slalom