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Eingefangen: es kippt, es klickt, es wippt.

„Click das Pferd und nicht die Wippe“: Die entscheidende Minute vor dem ersten „Wipper“ in Nahaufnahme zum Mitschauen und Mitclicken

Seit einem guten viertel Jahr treffen Islandmädchen Lipurtá und ich uns regelmäßig zum Training. Es stehen viele verschiedene Punkte auf unserer Spaßliste, unter anderem die fortgeschrittene Herausforderung, auf Nina Steigerwalds Zweibeinwippe T-2BW das Ganzkörperwippen zu lernen.

So haben wir zunächst klein angefangen: 1 Huf auf die Wippe. Dann wurden wir mutiger: 2 Hufe auf die Wippe. Der dritte Huf kam in Bälde hinterher. Mit dem vierten, dem „Sicherheitshuf auf festem Boden“, haben wir uns erwartungsgemäß etwas intensiver beschäftigt.

Schließlich war es soweit, Lipurtá konnte mit allen vier Hufen auf die kleine Standfläche der Zweibeinwippe klettern und sich dort halten.

Im nächsten Schritt verschafften wir der Wippe etwas Spielraum, sie begann ein paar Millimeter nach vorn und hinten unter dem Pferdegewicht nachzugeben; aus wenigen Millimetern wurden im Laufe der Zeit gute drei Zentimeter pro Seite. Nun sieht man schon einen richtigen Wippenausschlag.

In dieser Session hat Lipurtá mich damit überrascht, dass sie das erfolgreiche Platzieren des entscheidenden VIERTEN Hufs mit fröhlichem Brummeln kommentiert hat, noch bevor der Click kam. Sie war sich ihrer Sache ganz sicher. Zu recht.

Das Video nimmt euch mit zu dem Moment, in dem das plietsche Ponymädchen ihren ersten aktiven „Wipper“ auslöst, keine leichte Aufgabe bei dem knapp bemessenen Platz, zumal sie die Fläche nicht einmal vollständig ausnutzt.

Die reine Netto-Trainingszeit mit der Wippe inklusive aller Vorarbeiten betrug bei und mit ihr bis hierher etwa drei Stunden.

Lipurtá auf der Steigerwald.T-2BW
Lipurtá hätte mehr Platz gehabt….

Dass es während unseres Trainingstreffens in Strömen gegossen hat, haben wir, glaube ich, beide nicht wahrgenommen.